Krisen-Blog

Hier finden Sie Beiträge, Gedanken und Analysen rund um Krisenmanagement, Krisenkommunikation, Issues Management und Nofallplanung.

Mo

19

Jan

2015

Es bleibt alles anders! Krisenkommunikation in der schönen neuen Medienwelt

Neue Medien haben sich bei der Bewältigung schwieriger Situationen als Fluch und Segen erwiesen. Wer zu sehr nach der Pfeife der bisweilen recht asozialen Social Media tanzt, geht ein hohes Risiko ein. Krisenkommunikatoren tun gut daran, nicht alle Prinzipien, die sich in der Vergangenheit als richtig erwiesen haben, auf dem Altar des nicht mehr ganz so Neuen zu opfern. Sie erweisen damit nicht zuletzt den Journalisten einen wertvollen Dienst.


Patrick Meschenmoser (Frankfurt am Main)

www.fachjournalist.de
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So

26

Okt

2014

Military Crisis Communications: It’s Credibility, Sailor!

Some unidentified submergible vehicle being spotted somewhere near your coast is a crisis. This is especially true for Sweden. The Scandinavian country has quite a history of such sightings and the resulting “Hunts for Red October”. But unlike Sean Connery in the iconic movie inspired by Tom Clancy’s Cold War novel, these submarines’ commanders have never really been eager to have a midnight chat with some foreign naval officers in romantic moonlight. As a result there has been a lot of cat-and-mouse game going on in the days of the East-West conflict. More often than not the Swedish were outsmarted by Soviet skippers. Justified or not, this resulted in some extensive mocking regarding the Scandinavian’s ability to defend their waters and damaged the Swedish Navy’s reputation.

 

Patrick Meschenmoser (Frankfurt am Main)

 

The HMS Visby (here patrolling on a Swedish river in 2013) was among the vessels that led tha new "Hunt for Red October". Photo: Magnus Häggström/Flickr
The HMS Visby (here patrolling on a Swedish river in 2013) was among the vessels that led tha new "Hunt for Red October". Photo: Magnus Häggström/Flickr
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Mi

12

Feb

2014

Erst der Skandal, dann die Skandalisierung

Hochmut kommt vor dem Fall. Die Häme, die dem ADAC nun aus allen Richtungen entgegen schlägt ist dann auch kaum verwunderlich. Zulange hatte sich der Club als Zentralorgan der Interessenvertretung nahezu eines Viertels der Bundesbevölkerung geriert, ohne dass dieses wirklich Teil des Willensbildungsprozesses war. Entsprechend mächtig und teilweise arrogant fiel dann auch das Gehabe etwa gegenüber Politikern aus. Die haben es dem Automobilclub allerdings auch leicht gemacht, eine enorme Machtposition aufzubauen. Zu ängstlich war man angesichts des vermeintlichen Zorns von Millionen wütender Vereinsmitglieder. Dass die überhaupt keine Verbindung zur Vereinsspitze hatten, war allerdings damals schon klar. Wenn Politiker jetzt vollmundig nach Reformen und Umdenken rufen, ist das reichlich wohlfeil.

Patrick Meschenmoser (Frankfurt am Main)

(c) Patrick Meschenmoser
(c) Patrick Meschenmoser
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